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Algonquin Provincial Park

2007.07.26
Ich bin nen Golf mit Automatik gefahren, wer kann das schon behaupten? ;-)




Unser erstes Lager, direkt neben einem kleinen Wasserfall.

Unsere Ernaehrung bestand hauptsaechlich aus Fertignudelsuppe oder Reis mit irgendwelchem Mischmasch aus der Konservendose, alles unglaublich billig aus Chinatown erstanden, und obwohl jede Suppe eine andere Verpackung hatte, hat alles gleich geschmeckt.






Eine Elchfrau mit ihrem Kind geht am Ufer spazieren. Wir haben uns ganz schoen erschreckt, im Umkreis von bestimmt 5 km war kein anderer Mensch und wir waren mitten im Gebiet der Elche und Baeren.

Sicherheitshalber haben wir das Essen weit weg von unserem Schlafplatz verstaut.

Als unsere Wasservorraete ausgingen, mussten wir gekochtes Seewasser trinken.

Morgens und abends nach einer anstrengenden Kanutour wurde erstmal gebadet.






Unsere 4 Tage Kanutour war ein abenteurliches Erlebnis. Gleich am Anfang stellte sich heraus, dass wir unsere Route wohl nicht ganz so perfekt geplant hatten, denn wir hatten nicht damit gerechnet, unser Kanu mitsamt unserem ganzen schweren Gepaeck gleich am ersten Tag ca. 2500 m ueber Land tragen zu muessen. Haette man sich aber unter der Markierung "Portage" auf der Karte vielleicht auch denken koennen. Nichtsdestotrotz kamen wir so an wunderschoene stellen und hatten gleich fuer die erste Uebernachtung einen Zeltplatz direkt neben einem Wasserfall.

Am zweiten Tag ging es noch tiefer hinein in die Wildnis, an kleinere Trageeinheiten hatten wir uns schon gewoehnt, und wir haben weit und breit keinen Menschen mehr gesehen. Dafuer wurden die Seen teilweise immer schmaler, wir sind durch 2 meter schmale, bewucherte und vielleicht 20 cm flache Fluesse gepaddelt, mussten mehrmals ins Wasser steigen und das Kanu ueber Biberdaemme tragen, damit wir weiterkommen konnten, doch schliesslich wurden wir durch den Ausblick auf einen Elch belohnt. Ein Baer blieb uns zum Glueck erspart.

Am dritten Tag entschieden wir uns, unsere Route etwas zu aendern, um das Kanu nicht mehr so oft tragen zu muessen, und der Zivilisation wieder etwas naeher zu kommen, denn die Naechte waren teilweise etwas unheimlich, wenn man weiss, dass ringsherum um einen die Baeren wohnen.

Da wir so allerdings am vierten Tag nicht an unserem Ausgangspunkt angekommen sind, wo unser Auto stand, musste ich meinen Daumen hochhalten, waehrend Hurly auf unsere Klamotten aufpasste. Schon nach kurzer Zeit nahmen mich zwei nette Kanadierinnen mit und ich konnte Hurly mit dem Auto abholen, sodass unser Abenteuer beendet war.


Morgen gehts fuer mich weiter mit dem Greyhound Bus fuer 2 Wochen in die USA zu meiner Gastfamilie.


Bei Google Maps kann man die Route sogar ziemlich genau sehen! Hier ist sie: Algonquin Kanutour
Um mehr zu erkennen, sollte man es auf jeden Fall vergroessern!
1 Comment
misheel wonderful set!! the butterfly is amazing!!
misheel · 2007-07-27: 00:03
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