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Antigua und Vulkan Pacaya

2008.06.19
Herrliche Portale in den Straßen von Antigua, einstigem Sitz des spanischen Königsreiches in Guatemala.

Der "Zócalo", Parque Central in Guatemala. Hat schon was, dieses Schachbrettmuster. Gibt's in Managua jedenfalls nicht.

Auch Antigua ist von Vulkanen umgeben, hier im Hintergrund der größte: Agua, heißt so, weil früher mal eine große Laguna im Krater war.

Noch mal der Gute... diesmal vom Fuße des Vulkans Pacaya aus gesehen. Der Pacaya ist kleiner, leichter zu besteigen und erschlossener. Begleitet wird man trotzdem immer von bewaffneten Polizisten. Hat einfach zu viele Überfälle gegeben. Auf den Agua soll man zur Zeit lieber nicht hochgehen. Zu gefährlich, es treiben sich ein paar Banden herum.

Maisfeld am Hang des Pacaya.


Unser Grüppchen.... Das war übrigens einigermaßen abenteuerlich. Erst kam nämlich mein Shuttle-Bus gar nicht, die Agentur hatte mich irgendwie vergessen aufzusammeln. Und dann bin ich mit andern Leuten hochgefahren und hab mich einfach so an eine Tourigruppe rangehängt. War die letzte Chance, den Vulkan noch zu besteigen, am nächsten Tag sollte es schon wieder zurück nach Guate City gehen. Die neue Gruppe war aber supernett und ein echter Glücksgriff.


Die erkaltete Lava von vor zwei Jahren. Der Pacaya ist hochaktiv, spuckt jeden Tag kleine Mengen an Lava. Aber evakuiert werden musste er nur einmal vor 10 Jahren.


War schon ein komisches Gefühl, über der sich bewegenden Lava zu laufen. Man meint, der Stein, auf dem man steht, bricht gleich weg oder schmilzt. Aber das Zeug ist zäh und nicht zu vergleichen mit einem zugefrorenen See.

Teuflisch bizarre Formen.


Das ist Ouaffa, eine Französin aus Frankreich mit marrokanischem Hintergrund. Haben uns gleich gefunden und waren dann nach der Wanderung noch Abendessen. Sie arbeitet wie ich in der Region (allerdings in Mexiko-Stadt) und macht gerade Kurzurlaub in Guate. Man merkt gleich, wer Backpacker-Tourist ist und wer schon länger in der Gegend lebt.


Diese kleine verrückte Engländerin hat sich eine Pfanne und zwei Dutzend Eier mit auf den Vulkan gebracht und uns alle mit Rührei versorgt. Kochstelle war ein Loch, in dem die Lava brodelte. Hat höllisch gut geschmeckt ;-)

Zum Sonnenuntergang ging es wieder bergab und zurück nach Antigua...

...zu Carla und Hannah, ihrem Kätzchen. Carla ist die Tochter von Renate, die DED-Chefin in Guate, bei der ich freundlicherweise wohnen durfte. Und im Hintergrund steht die Oma aus Deutschland, die jedes Jahr ein-zwei Monate zu Besuch ist und tapfer durch die Straßen von Antigua stiefelt, obwohl sie kein Wort Spanisch spricht. Das sollte doch ermutigen ;-)

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