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kribi - camerroun.
2008.06.03
::: lx274 dla-nsi :::
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::: international?! :::
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::: benin golf air??? :::
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::: still operating 732! :::
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::: yaoundé/ mbalmayo, mais nous sommes parrti pourr kribi :::
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::: yaoundé bus terminal :::
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::: got the message? :::
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::: wie lange hast du diesen tummy trimmer nicht verkaufen koennen? riecht nach den 80ern :::
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::: ne me filmez pas, ca coûte chèrre! :::
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::: ist der bus etwa slightly overloaded? :::
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::: émanuelle - c'est notre chef! :::
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::: le bananier :::
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::: l'orrage no.1 :::
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::: l'hôtel tara plage :::
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::: unsre huette sollte abgerissen werden, aber shmiergeld verhindert das auffahren der staatlichen bagger :::
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::: hundemuede? :::
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::: l'orrage no.2 :::
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lx274 zrh-dla-nsi.
ich sitze gemuetlich montagabends zu hause in der kueche und kippe n bier. morgen hab ich resx (reserve x, die harmlose) und uebermorgen auch. das sollte zwei tage europa-bombing geben. mittwoch bin ich abends um zehn spaetestens zu haus.
das handy klingelt. die ominoese 058er nummer. dispo2. es blinkt auf dem display. mein puls rast in die hoehe. dispo2 ist nicht gut. wenn die anrufen, dann kommt bestimmt was unshoenes. hallo? (etwas sehr veraengstigt).
dispo2: do ish ckruu-dischpo merz, herr merckli?
ich: yo.
dispo2: haennd sie oebbis zum shriibe? und sitzed sie shnaell ane.
ich: wieso aanesitze?
dispo2: ich han e gueti oder shlaechti naachricht fuer si.
ich: ach ja? (ich setz mich...).
dispo2: also...sie goend morn uff de 274er mit zwöi shtrich, take off ish 12i driissg. hei choemed si am …juni touch down ish am saechsi zwanzg.
ich: ... (shluck).
dispo2: sind sie no do? blablabla. shoene oobig.
fuck. des ist eingefahren. ich blieb in der kueche sitzen. fuer ne weile. tausend gedanken rasen mir durch den kopf. die ganze woche ist futsh. mich beshleicht das gefuehl ein ball zu sein. passend zur euro08. mir gings echt sheisse und ich war den traenen nahe. der rest des abends war: telefonieren um zu sagen, dass ich dienstags nicht saufen gehen kann, dass ich mittwoch abend nicht beim kollegen in zuerich sein werde, dass keiner da sein wird am donnerstag, wenn der versicherungsheini kommt, dass ich die einzahlungen nicht machen kann blablabla. und das privatleben ist auch futsh. ach ja; packen nicht vergessen. und: lx274 fuehrt mich nach yaoundé, cameroun. was soll ich zum teufel dort drei tage machen? der koffer war vollgeladen mit buechern und zeitshriften. nur der proviant fehlte. abends um halb11 hat auch der pronto nicht mehr geoeffnet.
lx274 zrh-dla-nsi.
ich lauf mit ner mega fresse ins briefing. ich kanns immer noch nicht glauben. ein lichtshimmer: auf dem icb sehe ich ne zweite reserve und des ist frau iten. wir waren doch shon mal in genf und hong kong und hatten ne hammer zeit. fcg’s und deren shprueche auf die shippe nehmen. meine rettung.
der flug ist sehr kameruanish-franzoesish. manchmal sehr unverstaendlich. und es riecht wieder mal nach afrika. aber die pax sind super-sympa und lieben uns. die sind einfach gelassen und finden nach wie vor, dass swiss-air la meilleure compagnie ist. und: vous êtes trrrès gentil, monsiuerrr. das baut mich auf. ich brauchs auch... .
ueber die wueste von algerien und das hoggar gebirge gehts gen sahel. viel sehe ich dann doch nicht. wolken. dann die erste landung in doula. doula INTERNATIONAL airport, versteht sich. wir oeffnen 4L um pix zu shiessen, die linse meiner cam beshlaegt sofort.
auf gehts nach nsi – yaoundé. der geruch in der kabine wird unertraeglich. bei den lavs. och du sheisse. ich bin ja ziemlich resistent gegen duefte, aber diesmal kommt mir fast der saft hoch. der geruch ist so shtark haesslich, dass ich mein beef fast noch ein zweites mal gesehen haette. es riecht so wie frueher im chemie-labor. shtechende gerueche in der nase. oh my gawd.
landung in nsi. fahrt zum hotel. i’m quite impressed. und es ish heiss. gut! ach ja; émanuelle soll uns morgen nach kribi bringen. wir sollten shleunigst ins bett, da pick up um 05:30 ist.
es gibt noch ein bissel machtshpiele mit dem dicken monsieurrr von der reception. seine afrikanishe langsamheit geht mir zwar deftig auf die eier, aber geduld sollte man auch nach nem 16h tag zeigen koennen. er will uns nicht genuegend francs auszahlen. er ist der chef, wir wollen was von ihm. 15minuten vershtreichen und er hebt seinen dicken arsh endlich in richtung buero. die anderen maedels sind shon unter der dushe und wir holen sie runter, dass wir genuegend cash haben. nix kreditkarte in der kameruanishen pampas. safety first! tag eins geht shlafen.
tag zwei. wir foetzen in der dunkelheit zum „busbahnhof“ von yaoundé in einem taxi. der busbahnhof ist einfach ne strasse mit garagen, staenden und ueberfuellter strasse. ach, der bus faehrt fruehestens um 07:30. ok. wir warten und trinken am strassenrand mal nen kaffe. nescafe, kondensmilch und beaucoup de sucrrre vom camping gas-grill. der kaffee kostet praktish nix und er ist gut ; ). nebendran gibts spiegeleier, aber des lassen wir, sonst hammer wieder mal salmonellen.
der bus ist vollgeshtopft mit menshen und gepaeck. wirklich vollgeshtopft. was ist wohl das zulaessige limit? der bus kommt nicht vom fleck, will sagen vom lehmigen garageboden auf die geteerte shtrasse. pas de prrroblème! einfach anshieben. irgendwie kippt der bus fast, shwankt wie ein shiff. wir fahren 300m dann wieder halt. ach ja, tanken mit dem geld aus dem billeterloes. des dauert.
off we go. der bus rast ueber die einzige shtrasse in kamerun? mit ner hoellengeshwindigkeit, versteht sich. krasse ueberholmanoever. ok, ich fahr ja selber nicht, aber dennoch fand ich die aktivitaeten des bus chauffeurs ziemlich indiana jones-maessig. (by the way: der streifen ist gut, bitte ansehen! nur der shluss, der ist irgendwie nicht von dieser welt).
naja, irgendwann finde ich die beobachterei und kontrolliererei sheisse und versuch zu doesen. so krieg ich die manoever ja auch nicht mehr mit. ich penn ein bissel, eingepfercht zwishen crew-mitgliedern, fahrgaesten und gepaeck. irgendwann regnets in shtroemen und ich find die manoever des chauffeurss wirklich nicht mehr so lustig. émanuelle shaut mich nur noch mit besorgtem blick an und sagt acquaplaning, in dem moment gleitet der bus auch shon neben einem mega truck auf dem fahrwasser. so ging des fuer stunden weiter, bis eine dicke mama-afrrrica-frau von hinten shrrreit: monsiuerrr, je dois urrriner, arrretez le bus. ich kack mir fast in die hose. der war einfach zu gut. dann wollen auch alle anderen pissen (des nennt man auch domino-effekt wie mit dem water auf lx146 und lx154) und es shreit die ganze zeit von hinten: urrriner, soulagerrr, blablabla. irgendwann stoppt der bus dann auch. der inhalt des busses klettert ueber die sitze und dann krachts ein bissel hinter uns. ich wollt grad aussteigen und sehe den mann hinter mir. der busboden kracht ein und sein turnshuh bleibt im blech (?) stecken. der mann jedoch zeigt keine hektik, keine regung. er sagt nur: merrrde. merrrrrrde. merrrrrrrrrde. er zieht seinen shuh aus dem blech, steigt aus, packt sein shnaebi aus und pinkelt neben den bus. uns vrbaests fasht.
mitten in der pampas von cameroun steigen 40leute aus einem mini bus und entleeren ihre blase. was fuer ein anblick. staemmig, fleishige frauen heben ihre roecke und lassen mal los. der himmel zeigt krasse wolken. wir machen noch pix und dann platzt wasser aus den fetten wolken. wir sind klitshnass.
nach einigen shtunden kommen wir in kribi an. des liegt an der atlantikkueste. die sonne sheint. oder besser: die sonne bruzelt. wie immer werden wir umlagert von allen. der kumpel von émanuelle holt uns ab. wir nehmen ein kleines taxi. drei hinten. drei vorne. gestapelt.
dann tara plage auberge. die ganze belegshaft kommt raus und empfaengt uns. die kennen mich doch gar nicht. echt herzlich ; ) wir duerfen zimmer aussuchen, wir duerfen alles begutachten. immer mit gefolge. wir verhandeln ueber preis und zimmer und kriegen ne holzhuette 30m vom shtrand entfernt mit drei doppelbetten fuer 50franken/ zwei naechte. das ist ganz ok. einquartieren, auspacken, eincremen und ein erstes beaufort-bier auf der shtrandveranda. danach gibts filet de poisson à la provenc(ja das sedi fehlt)ale und wir sind beeindruckt. frisher fish aus dem meer und der chefkoch shwingt die kelle mit shtolz. wir shlemmen. natuerlich gibts auch avocado und mango und und und. dann baden. das meer ist aufgewuehlt. wir machen body-surfing auf den krassen wellen und ich hab ein kilo sand in meinen shorts. dann heeeengen, chillen, tausendmal sagen, dass wir den geilsten job auf erden haben und heeeengen.
der ganze reserve-shit ist vergessen.
abends gibts dann turbot à la créole und bier accompanied by mosquitos. naja, die haben uns am ersten abend nicht wirklich gestoert. das kam dann shpaeter. pennen unterm moskitonetz, dass nicht wirklich dicht ist und einshlafen zu 1000 geraeushen aus dem urwald. die netten voegel in basel, die morgens zwitshern koennen gleich fortfliegen. ich kam mir echt vor wie in afrika. naja, da war ich ja auch.
am naechsten morgen: bonjour monsiuerrr julian, vous avez bien dorrrmi? ca va avec les moute-moutes? haem? was mutt-mutt? ach so, das sind die fiesen moskitos. jaja, alles klar. hab ja nicht wirklich viele shtiche. nur deren 20 oder mehr. easy.
yo, so ging das weiter. fressen, baden, haengen, chillen, lesen und immer wieder mit andré, denise, lionel und co. plappern obwohl man die haelfte eh nicht vershtand.
irgendwann dann wollten frau iten und ich auch noch pflanzen. da gibts ja genug davon. wir sagen dem lieben lionel, dass wir irgend was kleines suchten. er pfeift und shon sind seine gehilfen mit shpaten vor ort. ein riesiger bananenbaum soll einige wurzeln lassen. in petflashen gepflanzt und mit erdreich versehen, sollte das shon bis in die shweiz reichen. aber, wie kriegen wir die pflanzen in yaoundé durch das screening? je sais pas, c’est vous qui trrrravaille pourrr la compagnie alorrrs vou savez bien comment prrrendre ce bananier dans l’avion, non? des, mit einem fiesen grinsen und wenns nicht klappen sollte helfen gerne auch 10000francs beim beamten. grins.
so, des war so unser camerrroun. abenteuerlich und supa-dupa-hammer geil. es ist samstagmorgen und ich bin zurueck. ich oeffne meinen koffer und rieche antibrumm spray, vershwitzte t-shirts und einen letzten hauch camerrroun. ach ja, die mutt-mutt plagen mich immer noch. ich zaehlte nackig im badezimmer 32 shtiche. kratzkratz. bitte nur keine malaria. merrrci.