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Croagh Patrick - Nicht barfuß, aber trotzdem gut

2011.05.24
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Ein Student von mir hatte mich gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihm auf den Croagh Patrick zu wandern. (Das ist der kegelige, helige Berg mit der Kapelle obendrauf.) Aber immer! Am einzigen schönen Tag in einer äußerst verregneten Woche sind wir dann mit seinem Auto nach Mayo gefahren. An einem großen Parkplatz im kleinen Ort Murrisk westlich von Westport beginnt der bisher einzige mir bekannte Weg auf einen irischen Gipfel, der nicht auch nur einmal durch Morast und Sumpfland führt. Schon seit vorchristlichen Zeiten war der Berg Ziel von Pilgerern. Heute werden Berg und Pilgerwanderung ordentlich vermarktet. Deswegen ist der Pfad nach oben an vielen Stellen wohl auch so breit wie eine kleine Straße. Unterwegs gibt es immer wieder kleine Aufgaben für den gläubigen Wander, z.B. 15 Mal um einen Stein rennen:) Und überhaupt machen es die Hardliner eh nur baren Fußes!
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Schon nach wenigen Minuten, jedenfalls mit Wanderschuhen, kann man die Clew Bay überblicken und die zahlreichen Inseln schälen sich heraus.
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Insgesamt hat der Aufstieg 2 Stunden gedauert. Wir hatten Superwetter, verdammt windig aber relativ klar und nicht ein Regentropfen.
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Mein Wanderkollege Jack und sein Hund, der ständig um uns herumrannte und auf diese Weise bestimmt 3x so viel Wegstrecke wie wir zurücklegte.
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An einer Stelle so ziemlich am Anfang der Wanderung läuft man ein paar Meter über den berühmten grün-schwarzen Connemara-Marmor.
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Da lohnt sich genaueres Hinsehen.
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Die Nephin Beg Range begrenzt die Clew Bay von Norden.
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Der Weg windet sich nun westwärts am Südhang des Berges entlang nach oben.
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Wie eine Rallyepiste sieht das aus.
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Die aufgeschütteten Steine rutschen bei dieser Steigung gern mal weg. Bei Regen ist hier oben wahrscheinlich Lawinengefahr. Hier wurde eine ganze Schulklasse auf den heiligen Berg gescheucht. An schönen Sommertagen sollen sich angeblich Hunderte auf dem Gipfel tummeln.
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Unterwegs mal ein Blick nach Süden zu den Sheeffry Hills.
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Hier sieht man gut, wie steil es nach oben geht. Im Hintergrund ein riesiges Torfabbaugebiet.
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Und da wären wir, 764 Meter über der Clew Bay. Damit der gläubige Wanderer sich nicht zu früh freut, gibt es auch kurz vor der Gipfel-Kapelle noch eine Aufgabe. Lest selbst.
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Hochgetragenes Kleingeld kann man hier am Bette des heligen Patrick loswerden. Ja, genau hier, auf diesen platten Steinen, hat er vor 1500 Jahren geschlafen. Und ich bin sicher, dass der Klingelkasten immer gut gefüllt ist.
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Gipfelblick nach Osten. Unschwer erkennt man den Wanderweg.
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Der lange Dünenhaken links ist Bertra Strand.
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Wer genau hinsieht, erkennt Clare Island links und Achill Island rechts am Horizont.
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Inselwirrwarr in der Clew Bay.
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Bertra Strand.
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Und noch ein paar andere Dünenhaken im Detail. Die Inseln in der Bucht sind einstmals von der Eiszeit geglättete flache Hügel, die nach dem Abschmelzen der Eises zu Inseln wurden und seitdem vom Meer abgetragen werden. Die Dünenhaken entstehen aus dem an den Steilküsten abgetragenen Material.
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Man sieht bei dieser Baum- und Strauchlosen Gegend gar nicht, wie stark der Wind dort oben geweht hat. Und man weiß wieder gar nicht, ob das nun ein Tag am Meer oder in den Bergen war. Dafür lieb ich Westirland!
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Category: Nature
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Tagged: ireland irland mayo croaghpatrick hiking
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