pixel

Kein Januarloch

2007.01.21




Silverster 00:00




Kyoto International Manga Museum











Jahreswechsel und was sonst noch so passiert ist in den letzten drei Wochen

Es ist echt wieder mal Zeit um etwas in mein Tagebuch zu schreiben. Hab ja wieder einiges erlebt bis jetzt. Jetzt wo ich Semesterferien habe, dachte ich, dass es mir schon fast langweilig werden könnte. Das ist aber überhaupt nicht so. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr zu tun hab, wie zu Unizeiten. Dennoch will ich mich nicht beklagen.
Ich habe mir zum Vorsatz genommen Japan auf eine andere Weise kennenzulernen. Deshalb spaziere ich oft rum und mache Fotos. Das macht unheimlich Spass und ich kann mich gleichzeitig im Fotografiern üben.
Neujahr habe ich so verbracht, wie ich es wohl zuhause auch gemacht hätte, mit Freunden in einem Club. Nun, wir waren leider zum Jahreswechsel bisschen spät unterwegs, deshalb gabs halt nur Dosenbier und Smirnov zum Anstossen vor dem Combini! Es war aber dann im Club echt lustig, weil über 50% Ausländer da waren. Ich hab mich irgendwie wie Zuhause gefühlt!

Wichtiger als Weihnachten ist ja für die Japaner das Neujahr, welches nicht traditionell nach dem Mondkalender, wie das chinesische, gefeiert wird, sondern effektiv am 01. Januar. Dazu gehört eigentlich auch ein Tempelbesuch mit tausenden von Leuten. Ich habs aber irgendwie verpennt und bin dann erst am 04. Januar in der Nähe zu einem kleinen Tempel gefahren und habe den ersten Tempelbesuch im Jahr gemacht – Hatsumôde!

Ja, und dann war er plötzlich da, mein lieber Freund Andi, der mit mir an der Uni Chinesisch studiert. Er hat eben seine Freundin in Japan besucht und noch einen Abstecher nach Osaka gemacht! Also Abstecher heisst, wir haben mehr oder weniger eine Woche zusammen verbracht. Ich habe ihn ja auch einige Tage hier logieren lassen und die restliche Zeit gewährte ich ihm die Zeit mit seiner Freundin im Hotel zu verbringen :) *lach*
So „frassen“ und „soffen“ wir uns durch einige Restaurants und Bars hier in Osaka und besuchten sowohl Tempel, das neueröffnete internationale Mangamuseum in Kyoto (nein ich schreibe Kyoto nicht mit „i“, wie es eigentlich die deutsche Rechtschreibung vorsieht, weil es einfach ausserordentlich schrecklich aussieht), wie auch eines der berühmt berüchtigten Maid Cafés, wo nettaussehende Girls in Hausmädchenkostümen leicht überteuerten Café und Kuchen servieren. Ich muss ja zugeben, ich war schon dreimal in solch einem Café! Echt lohnenswert!

Ja und dann habe ich es echt geschafft meine überfällige Semesterarbeit für die Uni Zürich fertig zu schreiben. Die Bibliotheke ist zu einem zweiten Zuhause geworden. Es ist angenehm warm und ruhig da, also optimal zum Lernen. Zudem war ein weiterer Vorsatz für dieses Jahr, dass ich mich endlich beim Schweizer Generalkonsulat anmelde. Ich musste eben sowieso hin, da ich eine Übersetzung für meinen Führerausweis brauche. Geplant sind eben Ferien mit Automiete. Ich verrate aber mal nicht zu viel! In einigen Tagen könnt ihr dann mehr dazu lesen! Kleiner Hinweis für Insider *umi da, umi da umi da*

Ja und eben bin ich von Kyoto zurückgekommen, wo ich mit Silvan und Reina essen war. Wir haben es endlich geschafft uns doch noch zu treffen! Gozan deshita!
You must be logged in to comment!
Views: 387
 
pixel
« 2006.12.28
 
pixel
2007.02.11 »
pixel