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Lange Reise 2/3
2007.03.15
v.l.n.r.: Val, Ariana, Yohei, Ryo
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Standseilbahn zum Koya-san
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Waldgrabstätte Oku-no-in
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Waldgrabstätte Oku-no-in
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buddhistisches Essen (vegetarisch)
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buddhistisches Essen (vegetarisch)
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unsere Gastgeben - zwei Mönche
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unsere Gastgeben - zwei Mönche
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sinnloses Shoppen
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sinnloses Shoppen
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Hiroshima
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Hiroshima
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Miyajima - Tor im Meer
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Miyajima - Tor im Meer
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Teil - 2
Am Dienstag (6. März) sind wir einfach mal nach Osaka gefahren und die diverse Shops und Quartiere gelaufen. Für mich nichts neues, aber für die zwei Ladys die Gelegenheit einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Der Berg ruft – haben wir uns gesagt und am darauffolgenden Tag zum berühmten Koya-san gemacht. Für alle Schnelldenke oder sonstigen Hobbyjapanologen! Genau, die Endung „san“ hatten wir doch schon einmal. Richtig „Fuji-san“! Dieses Suffix bezeichnet nichts anderes als einen Berg. Wieso berühmt, werden sich vielleicht einige fragen. Hier ein Auszug aus der Erkärung auf Wikipedia:
‚Das Gebiet wurde erstmals im Jahre 819 von dem Mönch Kukai besiedelt. Er ist insbesondere bekannt als Hauptquartier der Shingon-Sekte des japanischen Buddhismus. Die Bauwerke befinden sich in einer 800m hohen Senke zwischen den 8 Gipfeln, die zusammen als Koya-san bezeichnet werden. Das ursprüngliche Kloster wuchs zu einer Stadt an, mit einer Universität für religiöse Studien und über 100 Tempeln, von denen viele Pilgern (aber auch normalen Touristen) Unterkunft bieten.’
Nach einer zweistündigen Zug-, Standseilbahn- und Busfahrt, haben wir schliesslich unser Ziel erreicht. Koya-san! Bei der Touristeninformation haben wir uns dann nach einer Unterkunft bemüht und auch eine nette gefunden – eine Tempelunterkunft eben. Also haben wir unser Gepäck dort abgeladen und uns zum berühmten Waldfriedhoft Oku-no-in aufgemacht. Es war so eisigkalt, aber eigentlich sonnig. Das liegt an der geographischen Lage, wie oben beschrieben. Nichtsdestotrotz haben wir den ganzen Spaziergang genossen und unheimlich viele Fotos gemacht.
Am abend in der Tempelunterkunft wurden wir dann von unserem netten Mönch empfangen. Er lud zum Bade und anschliessen zum einem absolut grandiosen Essen. Vegetarisch aber einfach saulecker *lach*. Wir drei waren ziemlich müde, dass wir einen gemütlichen abend gemacht haben. Schlaf konnten wir brauchen, einerseits um uns aufzuwärmen und andererseits, weil wir am nächsten morgen zur Morgenandacht um 06:30 geweckt wurden.
Wir drei und drei weitere Gäste haben in einem Raum voller Buddhastatuen, Lichter und religiösen Gegenständen platzgenommen und den Gebeten der Tempelführers gehorcht. Von draussen schien immer wieder die Sonne, die durch die Wolken brach, in den geheimnisvollen Raum und verstärkte die mystische Atmosphäre noch. Den Nachmittag verbrachten wir noch mit Tempelbesuchen und Fotomachen. Danach gings wieder Richtung Osaka zurück.
In derselben Woche hiess es dann für mich das dritte Mal nach Hiroshima. Natürlich stand das Atombombenmuseum auf dem Programm – Pflicht halt. Ich war aber nicht wirklich in Stimmung um das ganze Museum ein drittes Mal anzusehen und habe dann am Ende der Ausstellung mit Ariana, die auch schneller fertig war, auf Val gewartet.
Am Nachmittag sind wir dann zu einem der schönsten Plätze in Japan gefahren. Die Insel Miyajima – da wo das berühmte Tor im Meer steht. Mit dem Tram unweit von Hiroshima gelegen und einer 15-minütigen Fährfahrt, kann man bequem anreisen. Wie haben das herrliche Wetter genossen, die Tempel besichtigt und dann einen Spatziergang auf den Hausberg (immerhin etwas höher als 550m) gemacht – wunderschön.
Auch Kyoto stand dann einige Tage später natürlich noch auf dem Programm – und ich wurde tatsächlich gezwungen, wie ein Supertourist, Fotos mit zwei Geishas zu machen. Über Kyoto habe ich ja schon einiges geschrieben. Schöne Stadt, sehr touristisch und wir haben viel gebetet!
Nach rund zehn Tagen hat uns dann Ariana auch wieder verlassen und ist zurück in die Schweiz geflogen.
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schöne bilder. seit ewigkeiten möchte ich das wunderschöne land besuchen.