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Lange Reise 3/3

2007.03.25
it&#39s Karaoke time


im Auge des Rehs

der grösste Buddha in Japan



juhu, boys and toys

Nico und Nico - blau in blau

ein richtiges japanisches Haus


s Schnäbi von Tokyo - Roppongi Hills

Catwalk für die Sommermode 2007

ja, das Bild ist schief, irgendeine französische Touristin halt


Purikura yeah!

was?

Koiwa Einkaufspassage - Popo

Teil 3

Endlich habe ich einige Minuten gefunden, um die restliche Zeit zu reflektieren. Ich muss mich entschuldigen, wenn ich mich kurz halte, aber ich muss jetzt vier Monate unter einen Hut bringen.
Nachdem Ariana nach Hause ging, haben Val und ich noch eine gute Woche gemeinsam verbracht. Wir haben die erste Kaiserstadt Japans besucht – Nara, ein wunderschöner Ort! Und wir haben dort einen ausserordentlich schönen Tag verbracht.
Und endlich konnten wir etwas machen, dass ich bis anhin noch nicht geschafft habe – bei einer japanischen Familie übernachten. Und zwar haben wir auf dem Rückweg nacht Tokyo einen Zwischenstopp in Nagoya eingelegt, um meine Kollegin Naomi zu besuchen. Und eben bei ihr und ihrer Familie konnten wir dann für eine Nacht bleiben. Es war richtig cool, denn sie wohnt in einem richtig schönen alten traditionellen japanischen Haus, zwischen Reisfeldern und anderen kleinen netten Häusern. Den Tag haben wir in Nagoya verbracht, mit Besuch im Schloss, dem Robotermuseum und dann hatte uns Naomi noch eine Überraschung parat. In Nagoya gibt es den einzigen „Gipfeli-Laden“ in Japan – das war herrlich, richtig feine Gipfeli, nach so langer Zeit wieder. Irgendwie hat der Geschmack mich an die Unipausen in Zürich errinnert, weil ich manchmal Gipfeli mit Schoggistängelifüllung gegessen habe.
Und dann konnte sich Val noch einen kleinen Traum erfüllen. Sie ist total fasziniert von Hochzeiten in verschiedenen Kulturen, und weil ich das wusste, nahm ich sie am letzten Tag ihrer Japanaufenthaltes mit in den Meiji-Schrei, wo am Wochenende immer Hochzeiten durchgeführt werden. Das Wetter war nicht gerade in Hochzeitstimmung, aber die tapferen Paar stolzierten durch den Tempel wir auf einer New Yorker Modenschau, begleitet von Familien und Freunden und natürlich zig schaulustigen Touris, wie wir *lach*.
Und dann war für sie auch so weit, die ganzen vier Wochen waren vorbei – zu schnell, wie immer. Am Flughafen haben wir dann einen Soap Opera-reifen Abschied hingelegt mir Umarmung und Tränen usw... als würden wir uns vielleicht nie mehr sehen.
Ich war dann plötzlich in Eile, weil ich den 10Uhr Zug auf keinen Fall verpassen durfte. Es war eben soch, dass ich mich entschieden habe bisschen Geld zu sparen und mit einem Saisonticket nach Osaka zurückzukehren. Der Haken dabei ist, dass man natürlich den Shinkasen und andere reservationspflichtige Züge nicht benutzen darf. Mit anderen Worten Regional- und nichtreservierte Schnellzüge. Vom Tokyo Flughafen bis nach Osaka sind es knapp 600km! Ja das ist machbar in einem Tag – es dauerte halt nur 11h und ich musste neun Mal umsteigen! Dafür hab ich das mal gemacht! Tokyo-Osaka mit Regionalzügen! Aber ich war nicht der einizige Verrückte der das gemacht hat. Es gab einige Leute, die dann noch weiter wie Osaka fuhren und die auch in Tokyo in den Zug stiegen. *puh* das war ein Tag!
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