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Saison 2012/ 2013: Slovan Bratislava: Videoton Szekesfehervar (1:1) (Europa League Quali)

2012.07.19
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Am Donnerstag, den 19.07.2012, stand im Zuge des Trainingslagers meiner Löwen ein nächstes Traumspiel für ein wenig Groundhopping auf dem Programm.
Am Abend sollte nämlich, im von Neusiedl rund 60km entfernten Bratislava, das Europa League Qualifikationsspiel zwischen dem beheimateten Club Slovan Bratislava und dem Gast aus Ungarn, Videoton Szekesfehervar stattfinden.
Wir entschieden uns, mit dem Zug den Weg in die Slowakei zu bewältigen, was uns auch sehr gut gelingen sollte.
Angekommen zwischen Plattenbauten und sichtlich durch Armut geprägten Gebäuden, machten wir uns zu Fuß von der Vorstadt auf in Richtung City.
Bei sehr schwülem Wetter, mit ein paar Bierchen intus vom Vormittagstraining, fiel uns der Weg streckenweise schwer, was zur Folge hatte, dass unsere T-Shirts komplett durchgeschwitzt waren.
Ein Kiosk auf halber Strecke in Richtung Stadt, rettete mir im wahrsten Sinne des Wortes das Leben, denn der Brand den ich hatte, der war mit Worten nicht zu beschreiben... Und auch dem Max erging es ähnlich!
Gestärkt ging es weiter in Richtung Stadt, in der Hoffnung auch irgendwann nocheinmal nach gefühlten 2 Stunden laufen, das Stadion zu Gesicht zu bekommen.
Doch vergebens... Nachedem die Kräfte des Fußmarschs durch jegliche Vororte und Teile der City Bratislavas entgültig verschwanden, nahmen wir uns ein Taxi, welches uns zu einem fairen Preis zum Stadion schuffierte.
Dort angekommen waren wir glückseelig, denn erstens hatten waren wir endlich angekommen und zweitens machten wir die Entdeckung des alten Slovan Stadions, welches, wie nur unschwer zu erkennen war heute nichtmehr in Aktion tritt.
Die Dächer und Eingangsbereiche waren mit Moos bedeckt, Sitzschalen lagen um das Stadion herum verteilt und die Kassenhäuschen sahen von Dreck und Müll verkümmert aus.
Für Idioten wie uns ein wahres Fußballmärchen, also versuchten wir irgendwie hineinzugelangen, denn abgesperrt war das gute Stück, trotz Formen und Gestalten einer Müllhalde dennoch.
Der Max, am motiviertesten von allen, suchte den Weg an einem Restaurant vorbei über einen Zaun und sprang voller Glück inden Stadionbereich.
Nachdem dort aber Zapfenstreich war, was eine slowakische Kellnerin aus dem Restaurant befahl, versuchten wir an einem Parkplatzwächter vorbei, den Weg ins Innere des Stadions zu finden.
Wieder lief der Max an vorderster Front und dieses Mal stolzierte auch der Eisi hinterher.
Nikolas und ich blieben beim Parkplatzwächter stehen und beruhigten ihn, um Max und Eisi dort walten zu lassen.
Wieder kamen sie stolz wie Oscar mit 2 wunderhübschen, dreckigen Sitzschalen aus dem Stadion.
ich war wirklich neidisch, doch leider konnten auch Max und Eisi die guten Stücke nicht behalten, da sich dies zu schwierig gestaltete, schließlich stand das Spiel, weswegen wir eigentlich vorort waren noch auf dem Programm!
Also Sitzschalen schnell ins Gebüsch geworfen und ab ins Stadion Pasienky.
Es war alles so traumhaft, wir sahen Teile des alten Stadions, die Tickets für die Haupttribüne kosteten gerade mal 9,00 € und einen Schal von Slovan ergatterten wir im Angebot.
Einzig das Wetter schlug, wie nicht anders zu erwarten nach der schwülen Hitze, komplett um!
Es fing wie aus Eimern an zu regnen und ein Gewitter zog über die Stadt.
Zum Glück hatten wir bisdato unsere Plätze eingenommen, sodass der peitschende Regen und das Gewitter uns nicht beeinträchtigen konnten!
Pünktlich bis zum Warmmachen der Akteure beider Mannschaften hörte das Gewitter auf und auch der Regen zog fort.
Es war halt rundum perfekt.
So dauerte es auch nicht lange, bis das Stadion sich einigermaßen füllte und wir mit Erstaunen sahen, wie sich nach und nach der Gästeblock mit den Fans vom FC Videoton rasant füllte.
Vor dem Spiel konnten wir nur schwer einschätzen, wieviele Zuschauer ihr Team aus Ungarn begleiten, mit einem vollen Gästeblock rechneten wir trotz Derbys nicht.
Der Höhepunkt war für mich schließlich zum Einlauf beider Mannschaften, eine sehr gelungene Auswärtschoreographie der Szekesfehervar Fans. (siehe Bild)
Und laut waren sie dabei ebenso!
Auf der Heimseite gab es jedoch auch etwas kleines, aber sehr feines zu betrachten. Ebenso eine Choreographie und mehrere Fahnen waren zu sehen.
Während des Spiels machten insbesondere die Anhänger vom FC Videoton lautstark mit guten Gesangsrhytmen auf sich aufmerksam und unterstützen ihre Mannschaft akkustisch, sowie auch optisch brilliant!
Dies soll keinesfalls die Unterstützung der Slovan Supporters in den Schatten stellen, im Gegenteil.
Diese agierten bei ihrem Heimauftritt ebenso sehr lautstark und optisch gut.
Die Schals wurden des öfteren vom gesamten Block, geschlossen in die Luft geragt und mit lauten Gesängen begleitet!
Darum lässt sich sagen: Unterstützung beider Fanlager: TOP!

Zum Spiel: Slovan Bratislava gehörte die erste Hälfte der 1. Halbzeit und so fiel in der 26. Spielminute der verdiente Treffer zum 1:0 durch den Spieler mit der Nummer 33, Filip Sebo!
Kurz drauf erhöhten die Mannen von Videoton Szekesfehervar allerdings den Druck und konnten schon in Minute 30, durch ein Tor von Filipe Oliveira den Ausgleich erzielen.
1:1 stand es also zur Halbzeit und mit der 2. Halbzeit begannen die Gäste zu spüren, dass hier mehr ging, als nur das Unentschieden zu verwalten.
Der FC Videoton hatte in Halbzeit 2 die klar besseren Torchancen, jedoch reichte es nicht für ein zweites Tor in Bratislava.
Die Jungs vom SK Slovan konnten am Ende sogar glücklich sein über den Punkt im heimischen Stadion, Szekesfehervar hätte sich den Sieg verdient gehabt.
Der Endstand lautete folglich 1:1 und wir verließen schnell das Stadion in Richtung Taxistandort, um irgendwie noch ein Taxi pünktlich zum Bahnhof zu bekommen. Wir waren nämlich aufgrund der Zugverbindung leicht in Eile!
Die suche nach einem einzigen Taxi gestaltete sich zum Spießrutenlauf, ehe wir nach einer halben Stunde endlich eines auffinden konnten, welches noch nicht belegt war.
Der Taxifahrer war freundlich, aber glaubte es nicht pünktlich zum Bahnhof zu schaffen, inmitten vieler roter Ampeln und dem Stadionverkehr.
So entschloss unsere Gruppe sich schließlich bis direkt vor die Ferienwohnung nach Neusiedl fahren zu lassen.
60km für zusammen 50€ sind mit 4 Leuten wirklich tragbar gewesen und so kamen wir sicher und gemütlich nach einem ereignisreichen Tag in Bratislava im beschaulichen Neusiedl am See an.
Der Weg führte nach einer Halben vor dem Einschlafen geradewegs in Richtung Bett.
Schön war's, Ostblock Fußball weiß zu gefallen!

Auf die Löwen!
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