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Yunan

2007.03.31
Kunmin



Nudeln, die über die Brücke gehen









Westgebirge

Drachentor






Unsere Reise nach Yunan ist schon wieder etwas länger her. Ende Januar, Anfang Februar sind wir nach Yunan geflogen (eine Provinz im Südwesten Chinas). Die Reise hat uns sehr gut gefallen und wir würden gern noch mal dahin fliegen, aber uns wurde dann erst so richtig bewusst, wie groß China eigentlich ist und wir erst ein kleines Stück von China gesehen hatten.
Es scheint alles wieder so weit weg zu sein, jetzt wo das Semester angefangen hat und sich mein „Bewegungsfeld“ eher auf die Uni und unsere Wohnung beschränkt.

Zu Kunmin, einer größeren Stadt fällt mir ein: eine „angenehme“ (soweit man das von einer chinesischen Stadt sagen kann) Stadt mit vielen verschiedenen Minderheiten, die dort wohnen und der Stadt ihr Gepräge geben. Ich erinnere mich, wir hielten uns drei bis vier Stunden in einem Park auf und sahen uns die verschiedensten Tänze an, hörten dem Gesang und der Musik zu. (Dadurch dass viele Leute keinen Platz zu Hause oder anderswo haben, wo sie ihr Hobby ausüben können, weichen sie in den Park oder auf Plätze aus.) Es war einfach unbeschreiblich lebhaft; man hatte das Gefühl, dass man Anteil an dem Leben der anderen hatte. Auch sonst auf den Straßen schien es lauter und lebhafter als in Shanghai zu sein.

Von Kunmin machten wir einen Ausflug in das so genannte Westgebirge und sahen uns zwei Tempel an, die sich wohltuend von den Tempeln in Shanghai unterschieden. In einem Tempel gab es einen verwilderten Garten und alles schien so friedlich und ruhig, man hätte sich stundenlang dort aufhalten können.
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