Start: Byron / Surfers

by Barbaradownunder May. 20, 2009 196 views

Der Greyhound Bus -unser bester und treuster Reisebegleiter :)

* * * Entwirf deinen Reiseplan im großen - und laß im einzelnen dich von der bunten Stunde treiben. (Kurt Tucholsky) * * *

Ja so kann man in etwa unsere Einstellung beschreiben, die uns während der ganzen Reise begleitet hat. Aber alles nach der Reihe.
Sabrina und ich sind jetzt seit Samstag, 20.6., wieder in Sydney nach fünf Wochen, in denen wir die Ostküste Australiens (Sydney - Cairns) und ein kleinen Ausschnitt vom Outback, das Red Centre, gesehen haben.

Gestartet sind wir in Sydney am Dienstag, 19. Mai 2009. Bei strömenden Regen hat uns Chris zur Central Station hier in Sydney gebracht. Nachdem ich viel zu lang gebraucht hab um meine Sachen zusammen packen (man was sich in den paar Monaten alles ansammelt, unfassbar) und wir genau in die Rush Hour kamen, haben wir doch noch ganz pünktlich den Greyhound-Stop erreicht. Um 6 pm gings dann auf die erste große Fahrt mit dem langen Roten - von Sydney nach Byron Bay - fast 14 h. Ich hab mir diese Fahrt wirklich schlimmer vorgestellt. Aber da wir ja im australischen Winter reisen, der Nebensaison, hatten wir Glück, dass der Bus nich voll war und wir jeder ne eigene Sitzreihe hatten. Somit konnte man sich breit machen und versuchen zu schlafen.
Für den Greyhound hatten wir uns ein paar Tage vorher einen Traveller-Pass für die Ostküste (Syd-Cai) gekauft. Dieser hat 330 Dollar gekostet, ist ein Hop-on-hopp-off-Pass (d.h. man kann nach Belieben so oft ein uns aussteigen auf der Strecke wie man will) un man muss ihn innerhalb von 45 Tagen aufbrauchen. Der perfekte Pass für uns und ich muss sagen, der Preis ist auch sehr fair. Die Sitze sind meistens sehr bequem, va. in den neueren Bussen, es gibt Filme zu sehen, ne Toilette und ein Wasserspender.
Auf der Fahrt nach Byron hatten wir 3 längere Stops, wo man sich die Beine vertreten oder was essen konnte.

Gegen 7:35 am am Mittwoch, 20.Mai, sind wir dann in Byron Bay angekommen. Byron Bay ist ein kleiner, gechillter Strandort und sehr bekannt, da es am östlichsten Punkt Australiens liegt.
Wir mussten erstmal noch 2 h warten bis wir in unserem Hostel - Holiday Village - einchecken konnten. Also ham wir uns im Tv- Room aufs Ohr gelegt. Tja leider gibts dann über den ersten Tag nicht so viel zu erzählen da es einfach nur geschüttet hat und wir nix machen konnten außer TV schauen.

Dafür hatten wir einen umso lustigeren Abend im Cheeky Monkey's, die Bar, die genau gegenüber von unserem Hostel lag und einfach nur auf Backpacker ausgerichtet ist.

- Mit Alice aus England, die bei uns im 6er Dorm war. -

Ich weiß nich, ob die Haarbänder ein bestimmtes Motto hatten, jedenfalls sahn die Leuts alle sehr lustig aus.

Andrew aus Wales, Sabrina und Alice

Der Entertainer - so ein Freak, aber Stimmung kam auf :)

Die Bar Cheeky Monkey's am nächsten Tag…wet :(
Für Donnerstag hatten wir dann eig. einen Trip nach Nimbin, einem Hippyörtchen im Hinterland von Byron, gebucht. Als wir zum Pick-up ankamen meinte der Guide, dass der Trip gecancelled wäre wg dem Unwetter. Ich habs ihm erst nich abgenommen, als er von zerbrochnen Straßen und Evakuierungen in anderen Orten sprach. Uns kam der Regen und Sturm gar nich so schlimm vor. Aber iwann hab ichs dann auch verstanden, dass wir heut nich mehr los kommen. Wir waren erstmal beide sehr enttäuscht, noch ein Tag bei Regen im Hostel. Naja konnte man ja nicht ändern.
Gegen Abend wurde dann der Sturm noch schlimmer und man musste aufpassen,dass man nich von Ästern getroffen wurde. Für 8:45 pm hatten wir den Greyhound gebucht und wussten nicht, ob wir überhaupt weggekommen.
Aber es ging dann alles gut. Der Bus war sogar super pünktlich.

Die Fahrt war nich so lange. Schon um kurz nach 10 pm waren wir in Surfers Paradise. Da waren wir erstmal ein bisschen lost bis uns dann ein freundlicher Tourguide, der grad seine Tagestour beendet hatte, eingesammelt und zu unserem Hostel - Sleeping Inn Surfers- gebracht hat.
Un hier warn wir auch nur eine Nacht - dreckig und ein super kleiner 6er Dorm (Schlafraum). Abends sind wir dann nich mehr ausgegangen, weil wir schon beim Laufen durch die Stadt gesehen haben, dass nix los war. Surfers Paradise is eig nur bekannt für Party Party Party, aber vll nich Donnerstagsabends. Wir ham dann nur noch unseren Greyhound für den nächsten Tag im Internet gebucht, wofür wir 20 Minuten gebraucht haben, da der Hostelpc so langsam war. Un dafür musst man auch npch 2 dollar zahlen. Da warn wir schon mal angepisst :)

Ja das is Surfers - sehr viele Hochhäuser…ich fands hier super hässlich, alles nur kommerziell und nicht sehr viel Charme. Dafür hat hier wenigstens die Sonne gescheint.

Ja das is der tolle Strand…wie man links sieht nur Hochhäuser, die meisten Hotels, un viele Bausstellen…

Gut, man muss sagen, durch die Unwetter war der Strand total aufgewühlt und der Himmel war auch sehr diesig

Bei den Wellen wär ich eh nich gegangen..mörderisch :D

Erst der 3. Tag unserer Reise und wir warn schon bissl genervt, enttäuscht von der Ostküste und für kurze Zeit stand der Plan im Raum die Route zu ändern un die Westküste Australiens zu machen. Naja, dass warn wohl nur Hirngespinste, Geld für Greyhound war schon ausgegeben und iwie hat man das Gefühl man muss erstmal die Ostküste sehen, das “macht halt jeder”…diese eher pessimischte Einstellung sollte sich bald ändern.
Und unsern Humor ham wir eh nie verloren ;)

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