Fraser Island Part I

by Barbaradownunder May. 29, 2009 167 views

Von Noosa gings dann am Donnerstag, 28.5. nach Rainbow Beach ins Pippie's. Von diesem Hostel aus war unsere Fraser- Selfdrive-Tour organisiert. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt un von Rainbow Beach innerhalb von 10 Minuten mit der Fähre zu erreichen. Deshalb starten von hier oder auch von Hervey Bay (weiter nördlich) die Touren.
Wir hatten lange überlegt, ob wir wirklich eine Selfdrive Tour machen sollen. Selfdrive- Tour heißt man wir mit 10 anderen Leuten in ein 4WD (Geländewagen mit Allradantrieb) gepackt, Gepäck oben drauf un dann macht man im Alleingang die Insel unsicher. Meistens ist es eine größere Gruppe von zwei oder drei Autos. Ich war etwas verunsichert, weil ich von vereinzelten Unfällen gehört hatte. Letztendlich war die Selfdrive-Tour um einiges billiger als eine guided Tour (also mit einem Tourguide, der fährt) und die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können.

Gegen Mittag hatten wir dann das “Briefing”, wo wir uns einen Film über die Insel, ihre “Gefahren” wie z.b. Dingos (austral. Wildhunde), richtiges Zelten und das Fahren auf Sand anschauen durften. Naja wirklich viel merkt man sich da nicht. Es hat auch nicht geholfen, dass Heidi, die Frau vom Hostel, die uns nochmal alles wichtige zusammengefasst hat, wie auf Drogen wirkte und wir mehr über sie gelacht als ihr zugehört haben. Lustig wars! Dann gings ans Gruppen einteilen. In unserem Fall gab es nur 2 Autos. Sabrina und ich hatten wirklich Glück. Wir waren nur zu 9. im Auto un unser Hauptfahrer Matty (31 und schon 13 Jahre in der engl. Airforce gewesen) war einfach super verantwortunsbewusst.

Nach dem Briefing gings in den Supermarkt, wo man mit 10 Leuten, die man seit 30 Minuten kennt, Essen für 3 Tage einkaufen muss. Hab mir einfach nur Chaos drunter vorgestellt. Aber es ging erstaunlich gut, da keiner irgendwelche Extrawünsche oder Einwände hatte. Die andere Gruppe dagegen lag sich fast echt in den Haaren (was an einigen zickigen Mädchen lag :D).
Am Abend haben wir dann noch lange draußen zusammen gegessen und uns gegenseitig schonmal etwas kennen gelernt.

Am nächsten morgen gings dann früh los. Um 7:15 am wurd uns von Mick, Hostelmitarbeiter, die Autos gezeigt und erklärt, wie wir die ganzen Campingutensilien und unser Gepäck aufs Auto packen müssen. Für die andere Gruppe hat der morgen schon mal sehr gut angefangen. Einer der Fahrer hatte sich ins Auto gesetzt, Motor angemacht un Tür war noch offen. Ich weiß nich, was genau er geschafft hat, aber die tür

hat nicht mehr geschlossen. Somit musste jeder der Gruppe schon vor dem Trip 100 Dollar blechen. Ouch! Wir hatten natürlich gut lachen :P
Gegen 10 am ging es dann endlich los zum Skip-Point auf Rainbow Beach, von dem aus man die Fähre nach Fraser nimmt.

Auf der Fähre..und wieder mal perfektes Wetter!

Blick auf ein Stückchen Fraser

Wir waren zu 9. im Auto: Matty, Stu, Jamie, Olly aus England; Maggi aus Norwegen; Eun Ji und Mi Hua aus Korea und Sabrina und ich…unsere Gruppe hat einfach super zusammen gepasst…Lachen kam nich zu kurz :)

Auf der Suche nach dem Weg

Das erste Ziel auf unserer Route (die wir mit Hilfe von Mick zusammen gestellt haben) war Lake Mackenzie, von dem ich schon so viele geile Bilder gesehen habe.

Nochmal mit der anderen Gruppe abchecken

Hammer geil am Strand entlang zu fahren bei so einem Wetter…

Ein Verbot ist es durch Salzwasser zu fahren, ein anderes aber durch zu tiefen Sand, da man steckenbleiben könnte…uns wurde gesagt, immer da fahren wo das Wasser grad so hinkommt, da dort der Sand am festesten ist. Haben wir gemacht. Dass dabei ein paar Spritzer an die Reifen kommen, kann man kaum verhindern.
Außerdem gibt es etliche Creeks (der größte Eli Creek; Wassereinläufe), wo man auch durchfahren muss

Lake Mackenzie…hätte nicht gedacht, dass der See in echt so hammer aussieht wie auf allen Postkarten…..glasklares Wasser…die eine dunkle Wolke stört, aber auch nur auf dem Bild ;)

Leider nicht die ganze Gruppe…aber ein Teil

Wir hatten so Glück mit dem Wetter…wir konnten sogar ins Wasser un noch am Strand in der Sonne liegen..

Nach 3 h Chillen gings dann weiter durch Inlandroads (da wir bestimmte Zeiteinschränkungen hatten, wo man am Strand fahren durfte wg Gezeiten) und ein bisschen am Strand zu unserem Beachcamp. Das hieß schon mal keine Toiletten und Duschen. War für die erste Nacht aber völlig in Ordnung und das Rauschen des Meeres als Einschlafhilfe hat das eh entschädigt ;o)

Am Aufbauen unserer Zelte

Ausladen der Autos

Dinner preparing

Bei unserer Gruppe gabs am ersten Abend Spaghetti Bolognese

Überschuss an Nudeln :D

nach dem Essen saßen wir dann noch zusammen un haben das ein oder andere Gläschen Goon (berühmter australi. Wein :D) getrunken

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