Fraser Part 2

by Barbaradownunder May. 30, 2009 180 views

Nach einer sehr kalten Nacht gings dann am Samstag um 8 ausm Bett und nach einem kurzen Brekkie am Beach gings dann zum Lake Wabby. Das is auch ein See im Inneren der Insel. Also ging es wieder über Inlandroads wie man oben sieht. Da wurden wir alle erstmal schön durchgeschüttelt.

Matty wie immer konzentriert bei der “Arbeit”..hätte mir keinen besseren Fahrer vorstellen können…Auto is zumind. nich umgekippt :D

Wir mussten dann vom Parkplatz noch etwas 45 Minuten durch den Wald laufen bis wir an dem See ankamen.

Das besondere hier waren die Sanddünen neben dem See…auch wieder hammer wie anders dieser See im Vgl zum Lake Mackenzie ist

Eigentlich stand auch Sandboarden auf dem Program der Tour. Aber ein Kerl auf einer der letzten Trips hatte die Tiefe des Wasser überschätzt un sich das Genick beim Eintauchen ins Wasser gebrochen. Un dieser hat natürlich das Hostel verklagt. Von daher war es für uns gleich mal verboten.

Teil der Gruppe versucht ne Pyramide zu machen…

was allerdings kurz drauf scheitert :D

Nach 2 h ham wir uns dann auch schon auf den Heimweg gemacht, da dicke Regenwolken am Himmel waren. Als wir dann am Auto waren, hats auch mal für ne halbe Stunde runtergeschüttet. In der Zeit haben wir im Auto gechillt. Da wir nach dem Regen noch nicht weiterfahren durften (wg Flut) ham ein paar Cricket am Strand gespielt, die meisten gechillt und 2 Jungs ham sich eben mal schnell ein Zelt aufgebaut, um ein Nickerchen zu halten :)
Gegen 4 pm gings dann zum K'gari Camp, ein Zeltplatz, was von Aboriginees geführt wird. Als wir da ankamen ham wir uns vor Freude fast in die Hose gemacht: es gab Duschen und Toiletten!! Un unsere Zelte konnten wir in einer Holzhütte aufbauen, somit waren wir vor einem evtl. nächtlichen Schauer geretter. Außerdem konnten wir ein Lagerfeuer machen un es gab so geile dicke Matratzen, die man sich ins Zelt legen konnte. Man das war ne Luxusnacht ;o)

Zum Dinner gabs ein leckeres BBQ, um das sich diesmal hauptsächlich die Jungs gekümmert haben.

Daniel, der Aboriginee, der das Camp leitet, kam am Abend noch vorbei und hat uns mit Hilfen von so Rohren Didgeridoospielen beigebracht. Also ich glaub ich bin in der Hinsicht nicht talentiert. Ein gutklingenden Ton hab ich rausgebracht, mehr auch nich. Die wenigsten hams hinbekommen, aber das klang dann auch gut.
Ich war bisschen enttäuscht von Daniel. Hatte mir mehr drunter vorgestellt als Heidi meinte, dass dort ein Aboriginee lebt, der uns Storys erzählen würde und uns das Spielen beibringt.
Daniel war eig eher ein bisschen scary. Ich denk er war auch schon betrunken. Eine Regel war dass man im Camp nich pfeiffen darf. Un Daniel meinte die ganze Zeit wer denn pfeiffe un dass wir das nich dürften. Jedenfalls hatte keiner gepfeifft. War ein bisschen unheimlich^^..Mit ein paar Leuten hat er dann noch ne Nachtwanderung gemacht, un wohl essbare Pflanzen un so Kram gezeigt.

Am Sonntag sind wir alle pünktlich um 6 am ausm Bett, da wir gegen halb 1 bei dem Skip Point sein sollten und wir vorher noch zum Indian Head wollten, wo man angeblich Haie und Wale hätte sehen können.
Tja unser Auto is dann erstmal nicht angesprungen. Somit is die andere Gruppe ohne uns los.

Daniel kam uns dann iwann zur “Hilfe”…Die Jungs sind fast wahnsinnig geworden, weil keiner der Fahrer ihm das recht machen konnte..er faselte immer vom “Momentum” und “push”..

Jedenfalls haben die vielen Anschiebeversuche nix gebracht und wir mussten nen Mechaniker aus Eurong, eins der Dörfer auf der Insel, kommen lassen.

Das sollte mind. 2 h dauern…Stu hat sich einfach mal aufs Autodach geschmissen und wir haben uns unsere Schlafsäcke gekrallt. Umsonst um 6 Uhr aufgestanden! Na wenigstens haben die anderen keine Haie und Wale gesehen :P

Wir haben uns dann nochmal auf den Weg zum Beach gemacht un sind Daniel nochmal begegnet. Dieser war gerade dabei die 2 Dingos zu füttern, die schon die Nacht über am Camp rumgestreunt sind. Normalerweise is das Füttern verboten, da es eben Wildhunde sind. Daniel meinte aber das wär alles Bullshit.

Das wollte sich natürlich keiner nehmen lassen und somit gings ans Dingofeeding

Zeit am Strand verbringen zu müssen ist ganz schlimm…….:D

Alle wieder happy im Auto un ab zur Fähre..das war auch n Ding..wir kamen grad so pünktlich an.

Das Wrack der Maheno, die 1935 angespült wurde und ne zeitlang Trainingsziel der Australien Royal Air Force war. Jetzt rostet es nur noch vor sich hin.

Die schlimmste Straße auf der Insel…total “bumpy” ..dennoch lustig

Gegen Mittag waren wir dann alle wieder sicher im Hostel. Die meisten sind erstmal Duschen/Schlafen gegangen oder haben Wäsche gewaschen. Abends haben wir dann noch lange zusammen gesessen.
Es war einfach ein hammer Trip, dank der geilen Gruppe!

  Be the first to like this post
Join the conversation
0
Be the first one to comment on this post!
Up
Copyright @Photoblog.com