The Outback III

by Barbaradownunder June. 18, 2009 291 views

Gegen 5 pm sind wir dann in unserm Bushcamp für die 2. Nacht angekommen, was ebenso iwo mitten im Bush lag :)
Wenigstens war es diesmal noch hell, so dass wir dort noch Holz sammeln und in Ruhe alles aufbauen konnten.

Diese tollen Dinger nennen sich Swags: auch sowas wie ein Schlafsack, aber mit einer Matratze unten drin. Darein legt man dann noch einen richtigen Schlafsack. War richtig schön gemütlich. Nur nachts bin ich ab und zu aufgewacht und gefroren wie Sau. Es waren nur um die 0 Grad und das Feuer brannte nicht immer so gut durch, außer einer hat sich erbarmt und Holz neu aufgelegt.
Dennoch will ich die Erfahrung draußen zu schlafen nicht missen: Ich hab noch nie so einen krassen Sternenhimmel gesehen! Man hörts oft, wie toll der Himmel im Outback sein soll, aber dass es dann wirklich so schön ist…unfassbar! Millionen von Sternen, so kommt es einem vor, die man wirklich bis zum Horizont sieht und die Milchstraße habe ich auch noch nie so klar gesehen.

Am nächsten Morgen ging es sogar schon um 5 raus, da wir um 7 beim Kings Canyon sein wollten. Da hieß es erst mal klettern! Dale hatte uns den Aufstieg schlimmer beschrieben als er letztendlich war.

Es hat nur ca 20 Minuten gedauert und wir waren schon, etwas außer Atem, oben aufm Canyon und konnten unseren Walk darauf beginnen.
So kalt es die beiden Nächte über war, waren wir doch froh, dass wir diese Tour im Winter gemacht haben. Ich glaube im Sommer hätte man nicht alles mitmachen oder nicht wirklich genießen können, da es da schon mal an die 40/50 °C heiß wird und man nur in der Sonne wandert.

Un von da oben hatte man mal wieder einen atemberaubenden Blick runter auf die Ebene un das bei Sonnenaufgang.

Irgendwie hat so ein einzelner grüner Baum was, zwischen dem ganzen roten Gesteinszeug.

Da hinter uns gings gaaanz tief runter! ;)

Dass so ein Baum wachsen kann …

Unsere Gruppe (wieder bunt gemischt: 4 Chinesen, 1 Koreanerin, 4 Kanadier, 2 Brasilianerinen, 4 Engländer, 2 Däninnen, 1 Schweizer, 1 Peruanerin und mit uns 4 Deutsche)

Blick auf den Garden of Eden…da gings runter un auf der anderen Seite die Treppen wieder hoch

Vor ca. 60 Jahren ist diese Wand durch Felsabbruch entstanden.

Dale meinte wir sollten uns mal alle dahinlegen und langsam an die Kante vorrobben…da gings auch ganz schön tief runter..aber ein geiler Ausblick wars!

Abstieg! So schnell kanns gehen.
Gegen 10 am warn wir wieder am Bus und haben gegen 11 am für Lunch gestoppt.
Danach gings dann auf eine sehr, sehr lange Fahrt zurück nach Alice Springs.

Gegen 4 pm gabs noch die Möglichkeit zu einem Camelride für 5 $, was wir uns natürlich nicht haben nehmen lassen.

Es warn zwar etwa nur 5 Minuten, aber dafür umso lustiger. =)

Erst hat Noel, der Farmbesitzer, die Kamele ganz langsam geführt un hat dann angefangen zu rennen, was sehr lustig war aber auch verdammt am Arsch wehgetan hat :o)

Danach gings dann endgültig heim un um 5 pm warn wir wieder am Hostel, wo wir Dale noch geholfen haben, den Bus auszuräumen.
Mit einem gemeinsamen Abendessen im hauseigenen Restaurant ham wir dann die Tour “ausklingen” lassen :)

Am Samstag. 20.06., ging es dann um 12:40 in Alice los. Einen Zwischenstopp von 3 h hatten wir in Adelaide. Somit waren wir jetzt also auch schon in South Australia ;o)
Um 20:05 pm kamen wir dann wieder in Sydney an.
Da wir abends noch ein letztes Mal mit Laura ausgehen wollten, wurde es ein bisschen stressig. Erst mussten wir ewig aufs Gepäck warten und dann mitm Taxi nach Woollahra, wo wir in Janes und Chris Wohnung bleiben konnten. Als wir zur Tür reinkamen, ist die Sicherung durchgebrannt. Ich dann zum Nachbarn, der uns zum Glück zeigen konnte, wo der Sicherungskasten is. Dann ham wir uns fertig gemacht und wollten los, dann war allerdings der Schlüssel weg. Nach einer halben Stunde Suchen haben wir ihn hinter einem Koffer gefunden. Wir dann zur Zugstation und kein Zug fährt, Trackworks! Also auf Bus warten. Ja und in der City wollten wir dann noch auf Annika warten, deren Bus zu spät kamen und dann mussten wir noch den Weg zum Club finden. Irgendwann nach 12 ham wir den dann gefunden und hatten noch eine lange und letzte schöne “night out” in Sydney.

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