Wandern im Norden von Irland - Donegal

by Martinundjule July. 12, 2013 2714 views

Der nächste Morgen am Murvagh Beach in der Nähe von Donegal City. Der Seenebel zieht sich langsam zurück. Genial, hier aufzuwachen.

Nach einem Bad im noch warmen Meer geht es Richtung Nordosten in die Bluestack Mountains. Der Lough Eske liegt zu Füßen dieser abgeschiedenen Berge.

Am Ufer des Lough Eske.

Wasserfall oberhalb des Lough Eske.

Botanik in den Bluestack Mountains: Wollgras.

Die Moorlilie ist in Deutschland sehr selten und war Blume des Jahres 2011.

Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, wächst unterhalb des Lough Belshade.

Guten Appetit!

Aus dem Lough Belshade fließt dieser Fluß runter zum Lough Eske.

Der Lough Belshade (350m) ist fast erreicht.

Und da isser, umgeben von den Granitgipfeln der Bluestack Mountains.

Auf der gesamten Wanderung bliebt ich der einzige Mensch. Hier ist wirklich gar nix los.

Zum Trocknen aufgestellte Torfbriketts auf dem Weg von den Bluestacks zum Glenveagh National Park.

Der Glenveagh National Park wurde 1975 gegründet und ist einer der 6 Nationalparks Irlands. Am Lough Beagh steht das viktorianische Glenveagh Castle, das ähnlich wie die Kylemore Abbey in Connemara erst im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Am Lough Beagh befindet sich auch das Information Centre. Der Park selbst ist eingezäunt, da es hier eine große Herde Rotwild gibt, die nicht weglaufen soll.

Detail des Rotwildzauns.

Und da ist es auch schon, das Rotwild.

Und nochmal. Diese doch recht großen Tiere hier frei laufen zu sehen, ist schon etwas anderes als Zoo.

Zwischen Slieve Snaght (678m) und dem Errigal (751m) befindet sich das Poisened Glen. Ich wäre gern auf den einen oder anderen geklettert, aber da hat die Zeit nicht gereicht und die Aussicht auf die beiden Berge ist auch nicht zu verachten. Am Horizont das Meer.

Das Poisened Glen.

Hinter dem Errigal türmen sich noch weitere Gipfel auf.

Am Eingang des Tals steht eine Kirchenruine. Hier hätte es Caspar David sicher auch gefallen.

Ich hab ja gedacht, dass es sich hierbei um einen Meteoriten handelt, der gleich auf die Erdoberfläche batschen würde. Aber ich war zum Glück der einzige, der das gedacht hat und es war wohl doch eher der Abgasstreifen eines Flugzeuges gen Amerika…

Lange Schatten am Ende dieser Wanderung im Glenveagh National Park und am Ende dieses Tages. Zum Schlafen hab ich mir wieder einen Strand gesucht, diesmal im Norden von Donegal. Über Nacht und am nächsten Morgen hat es geregnet. Ich bin nach Glencolumbcille [photoblog.com] gefahren und hab meine Kollegin Tina abgeholt, die dort einen Irisch-Sprachkurs besucht hatte. Zusammen sind wir dann nach Galway zurückgefahren…

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Zajä…C 7 years, 5 months ago

Beautiful and intersesting post. Thanks for sharing.
#9,14,16,20 - super!

7 years, 5 months ago Edited
Up
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