Kerry Gold Part 1 - Mount Brandon

by Martinundjule August. 23, 2013 2099 views

Karsten&Gernot kamen also am Ende meiner Irlandzeit herübergeflogen für die kleine Südwestirlandtour inkl. Erkletterung der beiden höchsten Bergmassive der Insel. Dafür mussten aber erstmal die Waden auf halbem Wege fit gemacht werden, im Burren National Park.

Also rauf auf dem Mullaghmore…

Da geht's nach Kerry!

Aber erstmal wieder runter vom Berg…

Erst nachts kamen wir dann in Cloghane an, recht weit im Westen von Dingle, zu Füßen des Mount Brandon. Das Licht am Himmel ist demzufolge nicht die Sonne sondern der Mond. Unsere Absteige, das Mount Brandon Hostel [mountbrandonhostel.com], soll an dieser Stelle eine lobende Erwähnung bekommen!

Der selbe Blick über die Cloghane Bay am nächsten Tag: Das Wetter machte leider allen Irland-Vorurteilen alle Ehre und bekommt keine lobende Erwähnung, auch wenn das Lichtspiel in den Wolken hier noch nett aussieht.

Unser Wanderziel, der 952m hohe Mount Brandon, war den ganzen Tag in Wolken gehüllt, die sich genüsslich an seinen Hängen abregneten.

Lough Cruttia, der erste in einer Kette von Seen, die an der Südostseite des Massivs zum Gipfel führen.

Den Plan, entlang dieser Seenkette auf den Mount Brandonzu kraxeln, haben wir dann schon vor dem zweiten See aufgegeben. Null Sicht und Dauerregen bei fiesem Wind helfen nicht wirklich bei Steilanstiegen.

Der Notabstieg mit skurilem Elefantengras über verdammt unebenem Boden war dafür umso lustiger.

Genauso skuril waren die gekalkten Felder oberhalb von Cloghane.

Puderzuckerstyle. Zum Glück war es nicht trocken+windig. Hinter den Bäumen sieht man die dank Ebbe geleere Bucht von Cloghane.

Abhängen nach der verfrühten Rückkehr ins Hostel, mit Handyspielezocken, Freitaglesen, Kaffeetrinken in sehr gemütlichen Bettchen:)

Abends war dann noch Bierchen angesagt im Pub nebenan: ól, ceol, craic = Drink, Musik, Fun.

Am nächsten Tag sind wir statt eines erneuten Anlaufes dann lieber durch die Landschaft westlich des Mount Brandon gekurvt und hatten vom Conor-Pass aus diese Aussicht auf den Weg, den wir tags zuvor gelaufen waren, passenderweise mit nem Regenbogen drüber.

Den Gipfel des Mount Brandon konnte man trotz Sonnenschein auf dem Rest der Halbinsel den ganzen Tag über nicht sehen.

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